Das Schlagwort e zigarette nur wasserdampf taucht immer wieder in Diskussionen rund um moderne Dampfgeräte auf. Viele Menschen sind überzeugt, der "Rauch" einer E-Zigarette bestehe ausschließlich aus Wasserdampf. Doch wie zutreffend ist diese Annahme wirklich, und wie viel Dampf entsteht tatsächlich beim Dampfen?
Eine wichtige Erkenntnis: Die feine Wolke, die beim Benutzen einer E-Zigarette entsteht, ist keineswegs reiner Wasserdampf. Beim Betätigen des Geräts wird eine Flüssigkeit namens "Liquid" erhitzt, die üblicherweise eine Mischung aus Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glycerin (VG), gegebenenfalls Nikotin sowie diversen Aromen beinhaltet. Wasser kann enthalten sein, macht jedoch meist nur einen geringen Anteil des Liquids aus.
Obwohl der Begriff e zigarette nur wasserdampf in Suchmaschinen häufig verwendet wird, ist die Mehrheit des sichtbar entstehenden Dampfes tatsächlich keineswegs nur Wasserdampf. Vielmehr sind es Verdampfungspartikel aus den genannten Hauptbestandteilen, die sich als Aerosol verbreiten. Wasserdampf macht dabei nur einen sehr kleinen Teil aus – meist weniger als 10% des gesamten Dampfausstoßes.
Laboranalysen bestätigen, dass beim Dampfen einer E-Zigarette primär vernebeltes Glycerin und Propylenglykol freigesetzt wird. In einer Studie des Fraunhofer-Instituts wurde nachgewiesen, dass e zigarette nur wasserdampf eine zu simple Beschreibung darstellt. Zwar entsteht durch das Erhitzen auch Wasserdampf, vor allem durch die Restfeuchtigkeit im Liquid, dennoch dominieren Glycerin und PG das Aerosol.
Abhängig von Leistungsstufe, Bauweise des Verdampfers und verwendeter Liquidmischung variiert die Dichte und Menge der Aerosolwolken stark. Sub-Ohm-Geräte, welche bei hoher Wattzahl betrieben werden, erzeugen enorme Dampfmengen, die sich optisch kaum von echtem Rauch unterscheiden. Dennoch bleibt es dabei: Der Anteil von reinem Wasserdampf ist und bleibt relativ gering.
Letztlich liegt die Dampfproduktion zwischen 10 und 100 Milliliter pro Inhalationszug – je nach Gerät sogar noch mehr!
Das Gerücht, eine E-Zigarette würde lediglich nur Wasserdampf freisetzen und sei damit unschädlich, hält sich hartnäckig in der Gesellschaft. Aber: Auch die Bestandteile Propylenglykol und Glycerin sind zwar als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen, aber die Auswirkungen des Dampfens – insbesondere auf die Lunge – sind nicht final erforscht.
Studien weisen darauf hin, dass das Einatmen von Aerosolen Auswirkungen auf die Atemwege haben kann. Man muss also differenzieren, ob bei e zigarette nur wasserdampf tatsächlich keinerlei Nebenprodukte oder Schadstoffe entstehen.
Im Gegensatz zur klassischen Tabakzigarette entsteht bei E-Zigaretten kein Rauch mit Teer und Kohlenmonoxid. Der Dampf ist zwar deutlich weniger belastend, aber vergleicht man die Menge, fällt auf: Die Dampfschwaden sind oft voluminöser als Tabakrauch. Sie bestehen fast ausschließlich aus Liquidbestandteilen und einer geringen Menge Wasserdampf, und setzen sich nach wenigen Sekunden auf – im Gegensatz zu Rauch, welcher sich länger in der Luft hält.
Das bedeutet: Die optische Täuschung "e zigarette nur wasserdampf" hält sich zwar, aber faktisch ist das Aerosol komplexer aufgebaut.
Die Aromen im Liquid werden ebenso vernebelt und sind ebenfalls Teil des Dampfausstoßes. Wer auf das Thema e zigarette nur wasserdampf setzt, muss verstehen: Auch synthetische und natürliche Duftstoffe werden durch den Dampf transportiert und können, je nach Empfindlichkeit, die Luft und somit andere Personen beeinflussen. Der oft als angenehm empfundene Geruch ist also keine rein wasserbasierte Erscheinung.
Die Aerosolwolke einer E-Zigarette verflüchtigt sich schneller als klassischer Rauch und hinterlässt weniger Spuren in der Umgebung, vor allem keine gelblichen Verfärbungen an Tapeten oder Möbeln. Dennoch können feine Partikel auf Oberflächen niederschlagen. Da, wie erläutert, e zigarette nur wasserdampf eine unvollständige Beschreibung ist, sollte beim Dampfen in Innenräumen auf gute Belüftung geachtet werden.
Die Annahme, e zigarette nur wasserdampf sei korrekt, beruht oft auf der äußeren Erscheinung des Aerosols und dem Fehlen von klassischem Rauchgeruch. In Wirklichkeit ist das Verdampfen komplexer – die Inhaltsstoffe sind zwar deutlich weniger gesundheitsschädlich als Tabak, aber eben nicht bloßer Wasserdampf.

Wer sich intensiv mit E-Zigaretten auseinandersetzt, erkennt: Obwohl ein kleiner Anteil Wasserdampf vorhanden ist, besteht der Löwenanteil des Ausstoßes aus anderen Substanzen, in erster Linie Glycerin, Propylenglykol und Aromastoffen. Wer also fragt "Wie viel Dampf entsteht wirklich bei e zigarette nur wasserdampf?", sollte gewahr sein, dass die Antwort differenziert werden muss. Die klare, voluminöse Wolke hat mit reinem Wasserdampf nur wenig gemein. Dennoch bleibt die E-Zigarette die weniger schädliche Alternative zur herkömmlichen Zigarette.
Viel Glycerin und leistungsstarke Geräte sorgen für größere Mengen Aerosol, das optisch sehr eindrucksvoll wirkt.